Behandlungsgebiete Naturheilpraxis

NATURHEILVERFAHREN

Naturheilverfahren und die Behandlungsmethoden, die schwerpunktmäßig in der Naturheilpraxis Seidler durchgeführt werden:

1. Ozontherapie

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- Was ist Ozon?

Ozon ist eine besondere Abwandlung des Elements Sauerstoff, das aus einem Molekül mit drei Sauerstoffatomen besteht. Es hat eine sehr hohe Oxidationswirkung, weswegen es als Aktivsauerstoff bezeichnet wird. Es ist natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre.

- Wie stellen wir Ozon her?

Reiner Sauerstoff (med. Sauerstoff) und sehr hohe elektrische Entladungsenergie eines Entladungsgenerators ergeben Ozon. 1857 hat Werner von Siemens dies Verfahren zur Herstellung von Ozon verwendet. Es ist prinzipiell bis heute zur Herstellung unseres medizinischen Ozons = Aktivsauerstoff unverändert geblieben.

- Wie wirkt Ozon im menschlichen Körper?

  • Es hilft der Leber wesentlich bei der Entgiftung.
  • Es baut verstärkt Fette (Cholesterin und Triglyzeride) ab. Diese Fette sind bekanntlich ein wichtiger Schädigungsfaktor für die Blutgefäße (Herzinfarkt, Schlaganfall).
  • Es verbessert den Stoffwechsel der Zellen, den Motor der gesamten Energiegewinnung des Körpers, wesentlich.
  • Es baut den Harnsäurespiegel, den Gichterzeuger und Schädigungsfaktor für die Gefäße ab und senkt ihn deutlich.
  • Es verbessert den Blutfluss, Durchblutungsstörungen verringern sich und es verhindert neue Störungen.
  • Es reduziert die Verklumpung der roten Blutkörperchen deutlich und verbessert damit den Sauerstofftransport und den Blutdurchfluss.
  • Es vermehrt das Angebot von Sauerstoff für das Gewebe und führt damit zu einer erhöhten Aufnahme.
  • Es tötet viele Arten von Bakterien, Viren und Pilzen ab und verhindert deren Neubildung.
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- Die Ozon-Therapiearten

Die Ozon-Therapie ist ungefähr 80 Jahre alt und wird von Therapeuten seit dieser Zeit weltweit mit großem Erfolg durchgeführt. Millionen von Behandlungen wurden in den verschiedensten Formen durchgeführt - sei es

  • als Injektionen intramuskulär, subcutan (unter die Haut), intravenös und intraarteriell, gemischt mit Blut als kleine Eigenblutbehandlung,
  • bei speziellen Fällen als Injektionen, z.B. in Schmerzpunkte, Myogelosen, in Gelenke, um Gelenke und unter Geschwüre (offene Beine), in und um Krampfadern, in Besenreißer, in Cellulitisgebiete.

Hierbei besteht bei genauer Dosierungsmöglichkeit eine so intensive Ozonbehandlung, wie sie bisher nicht möglich war. Bei dieser Therapie wird das Ozon dem Hämoglobin (roter Blutfarbstoff = Sauerstofftransportsystem) und dem Blutplasma (Sauerstofftransportsystem durch physikalische Lösung) mit Überdruck in einer Infusionsflasche zugeführt. Ozon und Sauerstoff werden durch dieses Prinzip in wesentlich größeren Mengen aufgenommen und gelangen folglich beim Zurückfließen in das Gefäßsystem, dadurch auch in größeren Mengen an den Ort der Schädigung im menschlichen Körper. Die Wirkung der hyperbaren Ozontherapie, die abhängig ist von Menge und Konzentration des Ozons, ist von mehreren Autoren wissenschaftlich belegt. Bei tausenden von Behandlungen hat gerade diese Therapiemöglichkeit (die richtig angewandt völlig frei von Nebenwirkungen ist) auch bei schwersten Krankheitsbildern positiv gewirkt. Anwendungsgebiete für die Ozontherapie - speziell für die "hyperbare Ozontherapie" (hier sind nur die wichtigsten genannt):

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  • Arthrosen aller Gelenke,
  • Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße (Herzschmerzen bei Belastung und Ruhe),
  • sämtliche Leberschädigungen durch Alkohol oder Viren,
  • Durchblutungsstörungen der Arme, Beine (offene Beine) und des Gehirns,
  • Nachbehandlung bei Schlaganfall (auch bei Lähmungen),
  • rheumatische Erkrankungen, z.B. Muskel- oder Gelenkrheumatismus, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden,
  • zu hohe Blutfette,
  • zu hoher Harnsäurespiegel (Gicht),
  • verzögerte körperliche Erholung nach schweren Erkrankungen,
  • bei Krebs als Zusatztherapie (Therapieerfolg nachgewiesen),
  • alle Augenerkrankungen, die durch Durchblutungsstörungen entstanden,
  • Migräne und viele Arten von Schwindelanfällen,
  • allgemeine Abgeschlagenheit.
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Ein sehr wichtiges Gebiet der Ozon-Sauerstoffbehandlung (ganz besonders im Hinblick auf die "hyperbare Ozon-Infusionsbehandlung") ist damit noch nicht erwähnt worden: die Vorsorge gegen Krankheiten, ganz besonders bei bestehenden Risikofaktoren wie Nikotin, hohes Cholesterin, erhöhte Harnsäure, Bluthochdruck, Zuckererkrankung und fortgeschrittenes Lebensalter. Die Lebenserwartung der Menschen betrug vor 70 Jahren ca. 50 Lebensjahre. Heute liegt sie im Durchschnitt zwischen 70 und 77 Lebensjahren. Im Alter nehmen die allgemeinen Gewebeveränderungen wie Arterienverkalkung aller Gefäße (Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine usw.), schlechtere Sauerstoffaufnahme über die Lunge, allgemeine körperliche Abwehrschwäche und auch Krebserkrankungen deutlich zu. Da die fortschreitenden negativen körperlichen Veränderungen in schlechter Sauerstoffversorgung und damit verbundenem verschlechtertem Zellstoffwechsel begründet sind, ist die Ozon-Sauerstofftherapie aufgrund ihrer biochemisch und physiologisch nachgewiesenen Wirkungsweise absolut in der Lage, die entstehenden Schäden (Krankheiten) zeitlich deutlich hinauszuzögern oder völlig zu verhindern. Weil diese Therapie nachweislich tausendfach Krankheiten dieser Art deutlich gelindert und geheilt hat, ist sie sehr zu empfehlen. Sie schützt vor den genannten Erkrankungen und erzielt bei Behandlung im Anfangsstadium sichere Heilung. Wir beraten Sie gern.

2. Die Neuraltherapie (Schmerztherapie)

Bei vielen Krankheitsbildern ist die Neuraltherapie besonders wirkungsvoll und sehr zu empfehlen. Deshalb an dieser Stelle in Kurzform einige wichtige Informationen zu diesem Thema. Leben ist nicht nur an Materie, sondern auch an Energie gebunden. Die Zelle ist wie eine winzige Kaliumbatterie mit einem Potenzial von 90 Millivolt. Auf jeden Reiz hin fällt das Potenzial zusammen (Depolarisation). Normalerweise erfolgt der sofortige Wiederaufbau (Repolarisation). Dies gelingt der Zelle aber nach zu vielen sich summierenden Reizen nicht mehr aus eigener Kraft (chemisch, physikalisch, traumatisch). Die damit dauerdepolarisierte, dann anfällige oder kranke Zelle ist nicht mehr an die gesamte Information angeschlossen und kann ihre Funktion nicht mehr richtig ausüben. Sie sendet aber mit rhythmischen Entladungen Störimpulse aus. Es entsteht entweder ein Schmerz oder auch Taubheit

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- Was bedeutet nun Neuraltherapie?

Es ist die Behandlung über das "neurovegetative System", in dem der Informationsaustausch und die Verarbeitung von Reizen stattfindet. Überstarke Reize (sensibel überschwellige Reize) stören und blockieren die Energiebildung und Verteilung. Durch Neuraltherapie wird wieder Energie ins gestörte Gewebe gebracht und Blockierungen werden beseitigt. Damit werden Reaktionen ausgelöst, die die entstandenen Schäden kompensieren, die Selbstheilungsmechanismen werden aktiv. Neuraltherapie ist eine weit reichende biologisch-wissenschaftlich fundierte Methode. 1928 veröffentlichten die Gebrüder Ferdinand und Walter Hüneke ihre gemeinsamen Arbeiten und Beobachtungen über unbekannte Fernwirkungen der Lokalanästhesie. Sie bauten die empirisch gefundenen Möglichkeiten der Therapie zu einer Methode aus und widmeten ihr ganzes Leben der Verbreitung und Anerkennung der Neuraltherapie. Zwei Wege der Neuraltherapie nach Huneke werden unterschieden: die Segmenttherapie und die Störfeldbeseitigung.

- Segmenttherapie

Ein Segment ist ein Körperabschnitt, der von einem Spinalnerv versorgt wird. Bei dieser Therapieform werden gezielte Injektionen von Anästhetika in den Segmentbereich einer Erkrankung verabreicht (z.B. in die Wirbelsäulensegmente).

- Die Ausschaltung von Störfeldern

Ein Störfeld ist chronisch verändertes Gewebe, das auf nervalem Weg Fernstörungen verursacht. Schwache Organe (erbliche Disposition, durchgemachte Erkrankungen etc.) haben eine geringe Trennschärfe und empfangen diese Störimpulse mit und verarbeiten sie pathogen zu Durchblutungs- und anderen Regulationsstörungen. "Locus minoris resistentiae", d.h.: Jeder Mensch hat sein schwaches Organ. Genau dort, am schwächsten Glied der Kette, reißt diese und er erkrankt bei aktiver Störfeldeinwirkung. Das nun ins Störfeld eingebrachte Lokalanästhetikum hat ein hohes Eigenpotenzial (290mV). Damit repolarisiert und stabilisiert es das reizgeschädigte Zellgrenzmembranpotenzial. Dadurch wird die gestörte Funktion in allen Regelkreisen des neurovegetativen Systems (neural, humoral, zellulär) vorübergehend wiederhergestellt. Mit jeder weiteren Wiederholung von Injektionen lernt der Organismus besser, das erforderliche Potenzial wieder selbst aufzubauen und zu halten. Diese Form der Neuraltherapie löscht das Leiden bzw. die Schmerzen im so genannten Sekundenphänomen auch außerhalb von Segmenten.

- Was lässt sich mit der Neuraltherapie heilen bzw. lindern?

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Neuraltherapie bei allen Schmerzzuständen und allen chronischen Krankheiten Erfolg versprechend eingesetzt werden kann. Die Neuraltherapie kann zwar keine Wunder vollbringen, aber oft grenzen die Erfolge an das Wunderbare!

3. Die Hochdosis-Vitamin-C-Therapie

Die Hochdosis-Vitamin-C-Therapie wird in Form einer Infusion eingesetzt. Vitamin C hat eine entscheidende Bedeutung für eine Vielzahl der Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper. Im Nachfolgenden sollen einige Stoffwechselfunktionen hervorgehoben werden:

- Stimulierung der Leukozyten

Leukozyten bedürfen zur Entfaltung ihrer Phagozytoseaktivität eines bestimmten Anteils an Ascorbinsäure. Ist sie in den Zellen nicht ausreichend vorhanden, wird die Abwehrfunktion der weißen Blutkörperchen erheblich eingeschränkt. Das bedeutet: Dort, wo sie benötigt werden, nämlich im Bereich von Infektionsherden oder Tumoren, sind sie nur in unzureichender Anzahl verfügbar. Krebspatienten weisen stets einen erheblichen Mangel an Vitamin C auf.

- Bekämpfung von karzinogenen und toxischen Substanzen

Ascorbinsäure ist in der Lage, krebserzeugende (karzinogene) Substanzen zu reduzieren und zu eliminieren. Hierzu gehören hauptsächlich Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium usw. Auch bei Nikotinbelastung oder vermehrtem Arzneimittelgebrauch kann durch Gabe von Vitamin C die Ausschwemmung dieser belastenden Substanzen verbessert werden. Durch die Überdüngung der Felder und Konservierung der Lebensmittel gelangen täglich mehr oder weniger große Mengen Nitrat über die Nahrung in das Verdauungssystem. Ascorbinsäure verhindert die Umwandlung von Nitrat in karzinogene N-Nitroso-Verbindungen. Dies bedeutet, dass Vitamin C auch als Schutz gegen Tumorbildung im gesamten Verdauungsapparat angesehen werden kann. Dank seiner biochemischen Eigenschaften kann Vitamin C eine Vielzahl von organischen oder anorganischen Giftstoffen unschädlich machen. Infolgedessen können neben den bereits erwähnten Schwermetallen und Nitrosaminen auch Belastungen durch andere Umweltgifte, Lebensmittelzusatzstoffe, Suchtdrogen, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid beeinflusst werden, und zwar dergestalt, dass die Toxizität dieser Stoffe im Körper abgebaut wird.

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- Radikalfänger (Anti-Oxidans)

Freie Radikale sind äußerst reaktive Teilchen, die in Körperzellen Zellstrukturen zerstören können. Dadurch wird die Widerstandskraft dieser Zellen geschwächt mit der Folge, dass die Sensibilität der Zellen gegenüber Einflüssen von außen um ein Vielfaches erhöht wird. Nicht selten resultieren aus diesen Vorgängen eine Reihe degenerativer Erkrankungen. Ein Anti-Oxidans hingegen schützt die körpereigenen Zellstrukturen vor den schädlichen Einwirkungen der Radikale, indem es selbst mit dem Radikal reagiert. Neben Vitamin C besitzen auch Vitamin E und A antioxidative Eigenschaften. Der große Vorteil von Vitamin C ist jedoch sein Vermögen, schnell und unmittelbar in die Zelle einzudringen, da es wasserlöslich ist. Dadurch kann es seine antioxidative Wirkung direkt in den Zellen entfalten und die Zellen schützen.

- Aufbau von Kollagen

Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und für den Aufbau von Knochen, Muskulatur und Blutgefäßen erforderlich. Ascorbinsäure ist mit verantwortlich für die Biosynthese des Kollagens. Bei Vitamin-C-Mangel ist das Bindegewebe geschwächt und somit durchlässiger für Krankheitskeime. Unser Körper ist damit anfälliger für Krankheiten, aber auch für den Befall von Krebszellen. In Studien ist nachgewiesen, dass hohe Konzentrationen von Ascorbinsäure die Festigkeit des Bindegewebes um den Faktor acht erhöht.

- Senkung des LDL-Cholesterols

Vitamin C aktiviert den Cholesterinabbau in der Leber und senkt den Cholesterinspiegel im Blut, bewirkt eine Steigerung der HDL-Fraktion der Blutfette bei gleichzeitiger Senkung der LDL-Franktion. Dadurch kann das Arteriosklerose-Risiko gesenkt werden und Erkrankungen von Herz, Kreislauf und Gefäßsystem (z.B. Angina pectoris und Zerebralsklerose) vorgebeugt werden.

- Stimulierung der Immunglobulin-Synthese

Hohe Dosen Vitamin C stimulieren die Immunglobulin-Synthese und steigern somit die spezifische körpereigene Abwehr.

- Stimulierung der Interferon-Synthese

Interferone spielen bei der Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten eine bedeutende Rolle. Interferone sind Proteine, also Eiweiße, mit antiviraler und antiproliferativer Wirkung. Sie werden von unseren Zellen selbst gebildet und sind hierdurch in der Lage, sich vor den schädlichen Einwirkungen der Viren zu schützen.

- Wirkung bei bösartigen Tumoren

Die ausgesprochen positive Wirkung hoher Dosen von Vitamin C bei den unterschiedlichen Krebsarten ist belegt. Es festigt das Bindegewebe und reduziert die Hyaluronidaseproduktion der Krebszellen. Somit wird die Ausbreitung von Metastasen eingeschränkt. Es kann die negativen Wirkungen einer Chemo- und Strahlentherapie reduzieren, lindert Schmerzzustände und verbessert somit den Allgemein- und Ernährungszustand.

Anwendungsgebiete für die Hochdosis-Vitamin-C-Therapie

  • Verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Stress
  • Depressive Zustände/Angstzustände
  • Infektanfälligkeit
  • Virale Infekte und bakterielle Infekte
  • Pilze im Verdauungstrakt
  • Begleitende Therapie bei bösartigen Erkrankungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Verbesserung des Heilungsverlaufs nach schweren Erkrankungen und nach Oerationen
  • Behandlung chronischer Schmerzen
  • Rheuma
  • Asthma bronchiale und chronische Bronchitis
  • Allergien
  • Senkung von Blutfett und Blutcholesterin
  • Angina pectoris (auch zur Vorbeugung)
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Thrombose und Emboliegefährdung
  • Vorsorge und Therapie von Belastungen mit Umweltgiften, Schwermetallen und Lebensmittelzusatzstoffen
  • Alkoholentzug/Raucherkur/Nikotinentzug

4. Die Vital-Infusions-Kur

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In der kalten Jahreszeit oder andauerndem Stress fühlt man sich oft müde und kraftlos.

Zeigen sich bei Ihnen auch folgende Beschwerden?

  • Gehen Müdigkeit und Erschöpfung nicht mehr weg?
  • Sind Sie abgespannt und gereizt?
  • Bewältigen Sie Ihre täglichen Aufgaben nur noch lustlos und unkonzentriert?
  • Fühlen Sie sich zwar nicht krank aber auch nicht richtig gesund?

Eine Vital-Infusions-Kur kann hier helfen.

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So wirkt die Vital-Infusions-Kur:

  • Fördert dn Stoffwechsel
  • Verbessert die Funktionsweise der Leber
  • Unterstützt die Aktivität der Nieren

Das kann die Vital-Infusions-Kur bewirken:

  • Stärkung und Vitalisierung
  • Gesteigerte Leistungsfähigkeit
  • Freude an den täglichen Aufgaben
  • Spaß am Leben durch mehr Energie

5. Die Mikrozirkulations-Infusions-Kur

Um die täglichen Aufgaben auch im Alter erfolgreich und mit Spaß bewältigen zu können, ist dies Vorraussetzung: Ein klarer Kopf!

Doch leider arbeitet die "Leistungszentrale Gehirn" nicht immer optimal. Zeigen sich auch bei Ihnen folgende Beschwerden?

  • Es fällt Ihnen oft schwer, sich zu konzentrieren?
  • Sie sind ungewohnt vergesslich geworden?
  • Sie leiden immer wieder unter Schwinelgefühlen oder Ohrensausen?

Diese Beschwerden können auf eine unzureichende Durchblutung des Gehirns hinweisen. Eine Mikrozirkulationskur kann hier helfen.

- Wissenschaftliche Information

Störungen der Mikrozirkulation sind als Durchblutungsverminderungen in der Endstrombahn häufig Folgen entsprechender Gefäßverschlüsse oder -verengungen, die auch ohne jegliche Beeinträchtigung der Hämodynamik auftreten können. Die Behebung der Mikrozirkulationsstörung beruht vor allem auf 3 Faktoren: der Öffnung/Dilatation betroffener Gefäße, der Erhöhung des Perfusionsdruckes und der Verbesserung der Blutfließfähigkeit, die in der Endstrombahn in erster Linie von Plasmaviskosität, Hämatokrit und Erythrozytenaggregabilität bestimmt werden (Jung).

Das dezeitige Interesse an natürlichen Heilmitteln bezieht auch homöopathische Arzneimittel verstärkt in die angewandten Therapieverfahren zur Verbesserung von Mikrozirkulationsstörungen ein. Vertigoheel, Cerebrum compositum NM, Circulo-Injeel N und Cralonin sind wichtige Bestandteile einer homöophathischen Komplextherapie gegen Mikrozirkulationsstörungen. Sie besteht u.a. aus den Einzelkomponenten Anamirta cocculus, China, Gelseminum, Ruta graveolens, Aesculus, Anacardium, Secale cornutum sowie Crataegus und Spigelia.

Offensichtlich kommt es gerade bei älteren Schwindel-Patienten durch die Bestandteile der homöophathischen Rezeptur von Vertigoheel zu einer deutlichen Verbesserung der Mikozirkulation, wie jetzt an einem Forschungsinstitut in Berlin nachgewiesen werden konnte. Unter Vertigoheel kam es zu einer signifikanten Abnahme des Hämatokrits sowie zu einer signifikanten Zunahme blutzell-perfundierter Mikrogefäße und des Strömungsflusses der Blutzellen (Klopp). Hierdurch wurden als klinisch bedeutsamens Ergebnis Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Zellen verbessert.

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So wirkt die Mikrozirkulations-Infusions-Kur:

  • Aktiviert die Durchblutung (Mikrozirkulation)
  • Verbessert die Nährstoffversorgung der Zellen
  • Verbessert die Sauerstoffversorgung der Zellen

Das kann die Mikrozirkulations-Infusions-Kur bewirken:

  • Steigerung der Leistungsfähigkeit des Gehirns
  • Förderung des Gedächnises und der Konzentrationsfähigkeit
  • Besserung der Symptome Schwindel und Ohrensausen

6. Die Entsäuerungs-Infusions-Kur

Die Entsäuerung des Körpers ist angezeigt bei:

  • Sportlern, besonders auch Leistungssportlern
  • entzündlichen Erkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • psychischem Stress

Diese Kur kann als alleinige Behandlungsmassnahme durchgeführt werden oder auch als Kur mit 6 oder 10 Infusionen. Übersäuertes Gewebe bildet immer die Grundlage für bösartiges Zellwachstum. Das Blutmilieu wird durch diese Kur alkalisiert, die extrazelluläre Matrix, d.h. die Umgebung der Zelle, gesundet und führt somit zu einer optimalen Versorgung der Zelle selbst.

7. Die Entgiftungs-Infusions-Kur

Wenn Umweltgifte, Krankheitskeime oder Stoffwechselschlacken den Organismus belasten, dann leiden Wohlbefinden und Gesundheit.

Trifft einer der folgenden Punkte auf Sie zu?

  • Sie möchten Ihre Gesundheit erhalten?
  • Ihr Körper soll von Schadstoffen befreit werden, da Sie z.B. an Hautproblemen oder Allergien leiden?
  • Ihre Maßnahmen zur Raucherentwöhnung möchten Sie sinnvoll unterstützen?
  • Heilfasten oder Zahnsanierung sollen optimiert werden?

Eine Tiefenreinigung des Körpers mit der Entgiftungskur kann Ihnen hierbei helfen.

- Wissenschaftliche Information

Für Paracelsus war die Entgiftung des Körpers immer dann besonders angezeigt, "wenn die Natur irgendwo im Körper einen Schmerz erzeugt und will, dass dort schädliche Stoffe angehäuft und ausgeleert werden".
Diese - deponierten - Schadstoffe müssen von Leber, Niere, Darm, und Lymphsystem herausgefiltert und ausgeschieden werden. Typische, zum Teil heftige Entgiftungsreaktionen können die Folge sein. Die Stimulation reinigender Mechanismen dient dem Zweck einer forcierten Elimination von endogenen und exogenen Toxinen aus dem Organismus. Eine Entschlackung kann aber nur dann effektiv sein, wenn die entsprechenden Ausscheidungswege vorbereitet und "offen" sind.

Das Ziel einer Therapie mit modernen homöophathischen Arzneimitteln zur Entgiftung des Körpers besteht daher darin, die Leistungen der Ausscheidungsorgane so zu verstärken, dass es zu einer möglichst vollständigen Elimination bzw. Neutralisation toxischer Radikale und Schadstoffe kommt. Darüber hinaus sollte sie zur Unterstützung und Steigerung der Regenerationsfähigkeit geschädigter Zellbestandteile und der Wiederherstellung der normalen Zellfunktion beitragen, um der Entstehung chronischer Erkrankungen vorzubeugen.

So wirkt die Entgiftungs-Infusions-Kur:

  • Aktiviert den Stoffwechsel
  • Verbessert die Ausleitung von Stoffwechselschlacken
  • Unterstützt die Funktion der Entgiftungsorgane Darm, Leber, Galle und Niere
  • Entschlackt und entgiftet das Gewel
  • Regt die Selbstheilungskräfte an

Das kann die Entgiftungs-Infusions-Kur bewirken:

  • Reinigung des Körpers von Innen
  • Leichteres und gesünderes Körpergefühl
  • Besserung von Hautproblemen und Allergien
  • Abneigung gegen Zigaretten
  • Tiefere Wirkung von Heilfasten und Zahnsanierung

8. Die Akupunktur

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Die Akupunktur ist eine der ältesten Heilverfahren und lässt sich in Asien bis ins 28. Jahrhundert vor der Zeitrechnung nachweisen. Die Wirkung der Akupunktur beruht auf einer Reizwirkung der Haut. Es werden bestimmte Punkt gestochen, die durch senkrechte Linien, so genannte Meridiane, miteinander verbunden sind. Überliefert sind 12 Meridianpaare und zwei Sondermeridiane, die vorne und hinten über die Körpermitte verlaufen. Auf den Meridianen befinden sich etwa 780 Hauptakupunkturpunkte, die mit 12 Organen in Verbindung stehen. Durch diese Meridiane fließt Energie. Ist der Mensch krank, so ist dieser Energiefluss gestört. Die Lehre der Akupunktur sieht den Menschen als kleinen Teil des Universums und aller Elemente, die es bilden, in kosmischer Harmonie. Der ausgewogene Energiefluss beruht auf ein Gleichgewicht zweier in Wechselwirkung und Ergänzung befindlichen Gegenkräfte, dem Yin und Yang. Yin repräsentiert "Leere" und damit alles Negative, wie Dunkelheit, Kälte, Schwäche, Feuchte, und Yang "Fülle" oder das Positive, wie Licht, Wärme, Kraft usw. Das Gleichgewicht dieser beiden gegensätzlichen Kräfte bedeutet Gesundheit. Der Mensch lebt dann in Harmonie mit dem Universum. Die Lebensenergie (TSRI) zirkuliert normal auf den als Meridiane bezeichneten Bahnen. Ist das Gleichgewicht gestört und staut sich die Lebensenergie an einem Organ, so spricht der Chinese von einer Yang-Krankheit. Liegt eine Verminderung des Energieflusses vor, ist das eine Yin- Krankheit. Neben der klassischen Körperakupunktur wird in der Naturheilpraxis Seidler noch die Ohrakupunktur durchgeführt. Sie wird vor allem bei der Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion eingesetzt. Ziel der Akupunktur wird immer sein, das energetische Ungleichgewicht zu beseitigen und damit die Harmonie im Körper wiederherzustellen. Die Akupunktur ist daher als unterstützende Therapie bei vielen Erkrankungen zu empfehlen.

9. Die Augen-Akupunktur nach Prof. Dr. John Boel

Immer wieder erhielt die Naturheilpraxis Seidler Anfragen von Betroffenen nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten bei Augenkrankheiten, insbesondere bei solchen, die bislang als unheilbar eingestuft wurden. Daher hat sich Heilpraktiker Johannes Aaron Seidler lange und intensiv mit der Augen-Akupunktur beschäftigt. Die berühmteste und erfolgreichste Methode ist die Augen-Akupunktur nach Professor Dr. John Boel aus Dänemark. Mehr als 6.000 Patienten mit Augenleiden aller Art wurden von Professor Boel erfolgreich behandelt. Seine Methode ist einzigartig. Johannes Aaron Seidler wurde persönlich bei Prof. Boel in Dänemark ausgebildet. Im Mai 1998 wurde diese Therapie als Schwerpunkt in das Behandlungsangebot der Praxis aufgenommen. Nachfolgend finden Sie einige Informationen zu der Augen-Akupunktur-Methode nach Professor Boel.

- Welche Erkrankungen können mit Augen-Akupunktur behandelt werden?

Zu den häufigsten Fällen, die heute mit Augen-Akupunktur behandelt werden, gehören Alterssichtigkeit, Macula-Degeneration (Durchblutungsstörungen am Auge), Retinitis Pigmentosa, Glaukom, Erkrankungen der Netzhaut, Erblindung durch Gehirnschädigungen (Gehirnquetschung oder Blutgerinnsel, z.B. nach Autounfällen) und Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 20 Jahren. Dabei können zwar nicht alle Augenleiden vollständig geheilt werden, fast alle Augenleiden können jedoch stark gelindert oder ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Wichtig ist zu erwähnen, dass die Augen-Akupunktur eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zur klassischen schulmedizinischen Augenbehandlung bei einem Augenarzt ist.

- Wie wird die Augen-Akupunktur durchgeführt?

Die meisten Menschen befürchten, dass bei der Augen-Akupunktur direkt in die Augen gestochen wird. Das ist nicht der Fall! Es werden bei der Augen-Akupunktur spezielle Punkte am Körper (z.B. zwischen den Augenbrauen, an Händen und Füßen etc.) genadelt. Über das genaue Behandlungsverfahren informieren Sie sich bitte bei Heilpraktiker Johannes Aaron Seidler persönlich in der Praxis. In einer ersten Behandlungswoche werden die Patienten an fünf Tagen hintereinander jeweils zweimal täglich im Abstand von einer Stunde akupunktiert. Nach dieser Anbehandlungsphase werden die Patienten zunächst zweimal in der Woche, dann einmal wöchentlich, dann 14-tägig und später einmal monatlich behandelt. Damit das erreichte Behandlungsergebnis stabil bleibt, sollte man weiterhin regelmäßig einmal im Monat zur Akupunktur gehen, um sicherzustellen, dass sich keine Verschlechterung einstellt.
Wirkt die Augen-Akupunktur bei jedem Patienten?

Jeder Mensch spricht unterschiedlich gut auf Akupunktur an. Bei manchen Patienten erreichen die Therapeuten schon innerhalb von 5 bis 10 Sitzungen große Erfolge, bei anderen dauert es mehrere Monate oder noch länger. Etwa 10 % der Patienten sind resistent gegen jegliche Akupunkturbehandlung, d.h. diesen Menschen kann bisher noch nicht geholfen werden. Innerhalb der ersten Anbehandlungswoche kann man jedoch - außer bei Grauem Star und Diabetes, da dauert es länger - erkennen, wie gut der Patient auf Akupunktur ganz allgemein anspricht. Und hier lässt sich auch eindeutig feststellen, ob eine Weiterbehandlung Erfolg versprechend ist oder nicht. Das ist wichtig, damit auf die Patienten nicht unnötig hohe Kosten zukommen. Zeigt sich in der ersten Woche keine Wirkung, so entscheidet der Therapeut, wie und ob in diesem Falle weiter verfahren wird. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich vor Beginn einer Behandlung mit Augen- Akupunktur einer intensiven Generaluntersuchung zu unterziehen. So werden grundsätzliche Erkrankungen, die möglicherweise in Zusammenhang mit der Erkrankung am Auge stehen könnten, von vorneherein erkannt und ganzheitlich mitbehandelt.

- Häufig vorkommende Augenleiden und Behandlung mit Augen-Akupunktur

Erfolgsaussichten allgemein Grundsätzlich sind alle Augenleiden mit Augen-Akupunktur behandelbar. Die einzige Krankheit, die man bisher nicht heilen oder verbessern konnte, ist die Kurzsichtigkeit bei Erwachsenen. Generell besteht eine Erfolgsquote von über 60 %, d.h. bei über 60 % der Patienten lässt sich eine Verbesserung am Auge erreichen. Bei Augenleiden, die nicht durch eine Funktionsstörung am Auge direkt, sondern durch Funktionsstörungen im Gehirn (Blutgerinnsel im Gehirn, Thrombosen im Kopf, Medikamentenvergiftung, Gehirnquetschung nach Unfällen) bedingt sind, gibt es eine 80%ige Chance auf 100%ige Heilung. Macula-Degeneration/Durchblutungsstörungen am Auge Diese Augenerkrankung gehört zu den häufigsten Augenleiden, die mit Augen-Akupunktur behandelt werden. Die Macula-Degeneration kann mit der Augen-Akupunktur nicht vollständig geheilt werden. Allerdings kann das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und unter Umständen auch ein Teil der Sehfähigkeit zurückgewonnen werden. Wichtig ist es, so schnell wie möglich nach der Diagnose mit der Augen-Akupunktur zu beginnen. Die Akupunktur dient auch als Vorbeugungsmaßnahme für das eventuell noch nicht betroffene andere Auge.

10. Die pneumatische Pulsationstherapie

Diese Therapie sorgt für Gesundheit und Wohlbefinden von Kopf bis Fuß! Mittels des Pneumatrongerätes wird durch pulsierende Wechselwirkung von Unterdruck und atmosphärischem Druck das Gewebe in Schwingungen gebracht (200 Impulse pro Minute). Unter Mitwirkung des erhöhten kapillaren Blutvolumens (Sauerstoffmenge) werden Zellen aktiver. Erfolg: eine erhöhte Stoffwechselwirkung!

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Anwendungsgebiete:

  • Durchblutungsförderung
  • Muskelverspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Sportverletzungen
  • Bronchitis
  • Lymphfluss
  • Migräne
  • Arthrose
  • Rheuma u.v.m.

Diese Methode ist die optimale Ergänzungstherapie, angenehm und sanft und in hohem Maße effizient!